|
Eine Aktivität in den Sommerferien ist jeweils ein Ausritt auf dem
Stahlesel, der Name ist zwar angesichts der neuen technischen Wunderdinge
nicht mehr am Platz. Auch in Sachen Tenü war von den Hosenklammern bis zum
Tour de France – Kombi alles vertreten – aber die Helme gehören noch nicht
zum Standard. Der erste Kilometer Richtung Orpund im Wald brachte schon das
erste Opfer – der verfluchte Platten. Die Kolonne mit 20 Mann radelte zügig
über Meinisberg, Scheuren, Aegerten und zog neugierige Blicke auf sich, ja
es gab sogar Automobilisten, die wartend unseren Tross passieren liessen.
Weil das Seeland so flach ist, hat der Leiter nicht böswillig eine Steigung
eingebaut, aber nur zum Umkehren. Dies hat aber unseren Charly mit seinen 85
Jahren als letzter der Kolonne gefreut. Der zweite Gag führte in eine
Sackgasse mit einem typischen Seeländerbaum. Dort haben wir die Früchte
sichtlich genossen, denn gestohlene … schmecken am besten. Der dritte
Anstieg wurde aber zu einem Volltreffer. Schön am Waldrand in den letzten
Sonnenstrahlen trafen wir einen gedeckten Tisch an.
Sonja und Fred Engelmann haben uns verwöhnt mit Flüssigem und riesigen
Dingen vom Grill sowie mit einem ausgezeichneten Kartoffelsalat. Ihnen und
dem Leiter Hans Käser danken wir für die tolle Idee und Organisation. Wäre
es eine laue Sommernacht gewesen, so hätten wir die Gastgeber nicht so
schnell verlassen.
Ruedi Eugster
|